HISTORISCHES FESTIVAL SCHLOSSPARK 2018

Programm

Freitag, 3. August 2018

17:00 Uhr: Eröffnung Lagerareal, Beginn Lagerleben, Lager

Samstag, 4. August 2018

10:00 Uhr: Pompa/Begrüßung am Ennser Hauptplatz

ARENA/BÜHNE:
11:00 Uhr: Legio XIII, Antike Fernwaffen
12:00 Uhr: David Galien, Musik
12:30 Uhr: Gentes Danubii, Rekrutierung
13:30 Uhr: Legio XV, Legionärstraining
14:30 Uhr: Jolandolo, Gaukelei
15:00 Uhr: Narrengold, Musik
15:30 Uhr: Legio XV, Kampfformationen
16:00 Uhr: Jolandolo, Gaukelei
16:30 Uhr: David Galien, Musik
17:00 Uhr: Legio XIII, Antike Fernwaffen
18:00 Uhr: Narrengold, Musik
19:00 Uhr: Gentes Danubii, Rekrutierung
20:00 Uhr: Legio XV, Priesterzeremonie
21:00 Uhr: Konzert mit Narrengold

VORFÜHRUNGEN BEIM GEORGENBERG:
11:30 Uhr: Legionsreiterei
16:30 Uhr: Legionsreiterei

Sonntag, 5. August 2018

ARENA/BÜHNE:
10:00 Uhr: Legio XV, Legionärstraining
11:00 Uhr: David Galien, Musik
12:00 Uhr: Legio XIII, Antike Fernwaffen
13:00 Uhr: Jolandolo, Gaukelei
13:30 Uhr: Gentes Danubii, Rekrutierung
14:00 Uhr: Narrengold Musik
14:30 Uhr: Legio XV, Kampfformationen
15:00 Uhr: David Galien, Musik
15:30 Uhr: Jolandolo, Gaukelei
16:00 Uhr: Legio XIII, Antike Fernwaffen
17:00 Uhr: Narrengold, Musik
17:30 Uhr: Legio XV, Abendapell
18:00 Uhr: Offizielles Ende

VORFÜHRUNGEN BEIM GEORGENBERG:
11:30 Uhr: Legionsreiterei
15:30 Uhr: Legionsreiterei

Bogenschießen bei den Bogenschießständen von Baios und Söldnertross!
Änderungen vorbehalten!

Veranstalter: Museumverein Lauriacum, www.museum-lauriacum.at.

 

Hier gehts zum Programm als Download!

Teilnehmende Gruppen und Darsteller

Tigirnoves Cerdom

Wir sind eine Gruppe von KeltologInnen, PädagogInnen und HandwerkerInnen (und deren Kinder), denen die Erforschung prähistorischer Handwerks- und Alltagstechniken sowie deren Vermittlung am Herzen liegen. Wir führen seit 2011 das Vermittlungsprojekt „Prunkwagen und Hirsebrei“ im Freilichtmuseum Mitterkirchen durch und seit 2016 die Präsentation von jungsteinzeitlichen und bronzezeitlichen Handwerkstechniken am Welterbefest in Ig bei Ljubljana.

Darstellung und Vorführung eisenzeitlicher Alltags- und Handwerkstechniken aus der Hallstattzeit und der Latènezeit basierend auf archäologischen Quellen und experimentalarchäologischer Forschung. Die Handwerksvorführungen sind zum Teil interaktiv konzipiert, so können die BesucherInnen zum Beispiel das Spinnen und Bandweben ausprobieren. Andere Handwerksvorführungen wie etwa die Glasperlenherstellung sind aus Sicherheitsgründen nur zum Zusehen konzipiert.

Alle Mitwirkenden sind in eisenzeitlicher Kleidung gewandet inklusive entsprechender Trachtbestandteile. Das verwendete Kochgeschirr ist nach Funden aus dem Gräberfeld Mitterkirchen rekonstruiert. Die Handwerksvorführungen werden durch die Ausstellung von Repliken, Rohmaterialien und Werkzeugen der jeweiligen Handwerke ergänzt. 

Kinderprogramm

Wir bieten Mitmachstationen für Kinder an. Hier werden grundlegende Handwerkstechniken vermittelt, die die Kinder dann bei Bastelarbeiten umsetzen können. Die hergestellten Gegenstände können mit nach Hause genommen werden.

Legio I Consularis

Velites, Hastati, Principes und Triarii - diese Namen bezeichnen die verschiedenen Truppengattungen der römischen Armee vom 4. bis zum 2. Jh. vor Christus. In diesem Zeitraum vollendete Rom die Eroberung Italiens und begann mit der Ausdehnung in den gesamten Mittelmeerraum. Die Gegner Roms waren Karthager, Kelten, Iberer, Makedonen und Griechen. Die Leistungen der konsularischen Legionen waren das Fundament für das spätere Imperium Romanum.

Der Verein „EXERCITUS PANNONIA SUPERIOR – Gesellschaft für römische Geschichtsdarstellung in Österreich“ wurde im Jahr 1992 von einer kleinen Gruppe Geschichtsinteressierter gegründet. Deren Ziel war und ist es, die römische Vergangenheit ein klein wenig „anschaulicher“ und „begreifbarer“ zu machen. Auf der militärischen Seite stellen Legionäre und Auxiliarsoldaten im Marschlager ihre Ausrüstung und Gerätschaften (Pfeilgeschütz, Pionierwerkzeug, Marschgepäck etc.) vor, erläutern den Gebrauch von verschiedenen Waffen (u. a. Schwert, Speer, Bogen) und gewähren Einblicke in die Hintergründe des römischen Heerwesens.

Auch der zivile Bereich unserer Vergangenheit spielt für den Verein eine gewichtige Rolle: bei verschiedensten Veranstaltungen fertigen und arbeiten Handwerker (Schmiede, Seilerei, Filzerei, Brettchenweberei) nach römischen und keltischen Vorbildern, erzählen unsere römischen Bürger vom Alltag einer Provinzstadt wie Vindobona oder Carnuntum, erzeugt unsere Küche unter Verwendung von römischen Rezepten Köstlichkeiten dieser Epoche.

Legio XV Apollinaris - Cohors I et Turma I www.legioxv.org

Der Kulturverein Legio XV Apollinaris aus Pram (OÖ) beschäftigt sich seit den 80er Jahren mit der Geschichte der römischen Legion. Bis heute sind wir auf 20 historisch interessierte Mitglieder angewachsen, die aus der Umgebung Oberösterreichs, aber auch aus Wien, Niederösterreich, Tirol oder Deutschland zu uns kommen. Die von uns gewählte Zeitspanne umfasst grob die Regierungsperiode der flavischen Kaiser um etwa 69 - 96 n. Chr. und da damals die 15. Legion bei Carnuntum - auf dem Gebiet des heutigen Österreich - stationiert war, trägt unser Verein ihren Namen.

Mit wissenschaftlicher Unterstützung streben wir bei den Ausrüstungsgegenständen historische Authentizität an und unser Programm wird stetig erweitert. Neben dem Exerzieren, der Darstellung des Lagerlebens und der Legionärsausbildung umfasst es mittlerweile auch Katapultschießen, eine Schreibstube, Landvermessung sowie die Darstellung einiger Bereiche römischer Religion im Zusammenspiel mit unserem Fahnenheiligtum. Eine Besonderheit stellt die Darstellung und originalgetreue Rekonstruktion römischer Legionsreiter dar (Turma I).

Eine Besonderheit stellt die Darstellung und originalgetreue Rekonstruktion römischer Legionsreiter dar (Turma I). Reitereinheiten hatten in der römischen Antike eine an sich lange Tradition und wurden sowohl in den Legionen aber auch als selbstständige Einheiten, den sogenannten Alen, verwendet. Durch ihre Schnelligkeit und Schlagkraft entwickelten sie sich zu einem Kernbestandteil der römischen Armee. Erleben und erfahren Sie, wie römische Reiter ausgesehen haben, welche speziellen Rüstungen Reiter und Pferd verwendeten und wie diese Einheiten letztlich exerziert und gekämpft haben.

Legio II Italica www.roemische-legion.de

Im Jahr 2009 wurde in Bayern die Living History Gruppe „LEGIO II ITALICA“ gegründet, die zurzeit 18 Erwachsene und fünf Kinder umfasst. Die Mitglieder der Interessengemeinschaft kommen aus den Landkreisen Rosenheim, Traunstein, Berchtesgaden und aus der Nähe von München und zeigen die Legion, die in Lauriacum (das heutige Enns in Oberösterreich) am nassen Limes (Donau) stationiert war. Schwerpunkt der Darstellung ist das vierte Jahrhundert nach Christus. Dazu wird auf größtmögliche Authentizität bei der Bekleidung, der Ausrüstung und der Bewaffnung Wert gelegt.

Die Mitglieder sind sich bewusst, dass sie sich bei ihrer Darstellung von dem in Schulen gezeigten klassischen Legionärsbild unterscheiden. Manchmal werden sie in die Darstellungsecke des Mittelalters gesteckt, da die langen Schwerter, die Helme mit Nasenschutz, die aufwändig bestickte Kleidung und die bunt bemalten Schilde bei historischen Römerfesten ungewohnt sind.

Zu sehen ist die Gruppe zum größten Teil in Deutschlandmit einem großen Lager. Hier wird den Besuchern eine Waffenschau, das Färben von Stoffen, das Herstellen römischer Gerichte (Schaukochen), die Arbeit eines römischen Medicus, die römische Religion anhand eines Hausaltars u.v.m. gezeigt. Auf einem Bogenschießstand kann Groß und Klein den Umgang mit Pfeil und Bogen erlernen.

Weitere Informationen können auf der IG-Homepage www.roemische-legion.de eingesehen werden. Viele dürfte hier der Werdegang der Legion, die als Symbol die römische Wölfin mit Romulus und Remus zeigt, unter verschiedenen römischen Kaisern interessieren.

Gentes Danubii www.gentes-danubii.at 

„Gentes Danubii – Lebendige Geschichte“ ist Verein und Plattform für Darsteller antiker Kulturen mit Sitz in Wien. Das breite Spektrum der historischen Präsentation spannt sich über die Hauptphasen der römischen Geschichte (Republik über die Kaiserzeit bis zur römischen Spätantike), beinhaltet aber auch Verbündete oder Gegenspieler wie Germanen, Skythen oder Perser. Der Verein verfolgt das Ziel, das römische Dasein in seiner Gesamtheit ausgewogen zu präsentieren. Daher wird neben dem Militär auch das Zivilleben mit besonderen Spezialisierungen wie römische Medizin (Militärarzt), Kosmetik / Hygiene (eigene römische Kosmetikherstellung), einer Matrone mit Sklaven und einem Großkontor mit Handelsbeziehungen nach Indien in Szene gesetzt. Gentes Danubii wurde 2009 gegründet und ist stolz auf zahlreiche langjährige Kooperationen mit namhaften Museen und Ausbildungsinstitutionen sowie Vorträgen in der Fachwelt zu unterschiedlichen Themen der experimentellen Archäologie.

Lauriacum, 4. Jahrhundert nach Christus. Eine sehr unstete und wechselhafte Zeit für das römische Reich. Kaiser wechseln nahezu im Jahrestakt, es gibt Mit- und Gegenkaiser, Ober- und Unterkaiser im Osten und Westen, und oft auch im Norden, wo sich Gegenallianzen bilden. Die Außengrenzen werden immer durchlässiger für feindliche Angriffe, vielerorts bröckelt die Bündnistreue befreundeter Barbarenstämme beträchtlich.

Das Christentum erstarkt. Was als von den Römern unterdrückte Sekte begann und auch unter Diokletian noch prominente Opfer wie den Heiligen Florian forderte, ist nun mit der unter Kaiser Constantin eingeführten Religionsfreiheit nicht mehr zu bremsen. Endlich kehrt wieder etwas Beständigkeit ein. Wie lange aber das Römische Reich unter der immer wiederkehrenden Bedrohung von allen Seiten durch Sarmaten, Perser und andere Völker noch bestehen kann, bleibt fraglich. In dieser Auf- und Umbruchszeit der Spätantike bewegt sich die Gruppe „Gentes Danubii – Lebendige Geschichte“ in ihrer aktuellen Präsentation. Die Darstellung eines spätantiken Heerführers (dux) mit Gefolge zeigt nicht nur in der Mode, Bekleidung und Bewaffnung vollkommen neue Wege. Nichts erinnert mehr an den klassischen Legionär mit dem glitzernden cingulum oder die typische Römerin im drapierten Gewand – alles Bilder, wie man sie normalerweise mit „Römer“ verbindet.

Nors Farandi www.norsfarandi.de 

Nors Farandi“ ist eine kleine Gruppe von historischen Darstellern aus Warngau und Feldkirchen, die 2008 gegründet wurde. Der Gruppenname stammt aus den anfänglichen Aktivitäten der Wikingerdarstellung. Aufgrund der Herkunft der Gruppenmitglieder entwickelten sich die Aktivitäten hin zur Darstellung von Handwerk und Leben des Frühmittelalters, der römischen und der keltischen Epochen. Dies deckt einen Zeitrahmen von etwa 500 v. Chr. Bis 700 n. Chr. ab. Basierend auf der persönlichen Vorliebe für Handwerk, ist die Gruppe auf Demonstration und Erklärung historischen Handwerks fokussiert. Die Handwerke decken textile Techniken wie Brettchenweben, Nadelbinden und Färben mit Naturfarben, Keramikherstellung und Grubenbrand, Glasperlenherstellung mit einem Lehmofen sowie Bronze- und Silbergiessen ab.

Nors Farandi zeigt in ihrem Lager handgearbeitete Gegenstände des täglichen Lebens, die Mitglieder tragen handgefertigte Nachbildungen historischer Kleidung und beim Kochen werden traditionelle Zutaten und Kochgeschirr verwendet. Alle Gruppenmitglieder sind mit ihren Handwerken freie Mitarbeiter am Freilichtmuseum „Bajuwarenhof Kirchheim“ bei München.

Björnfolk 

Wir sind eine junge motivierte Gruppe von Mittelalter Begeisterten aus Wels/Umgebung, die sich zum Ziel gesetzt hat das Leben eines Wikingers aus dem Zeitraum von 800 bis 1100 n. Chr. nachzustellen. Seit dem Jahr 2002 treiben wir unser Unwesen auf diversen Mittelaltermärkten und Burgfesten, und im Jahre 2006 beschlossen wir, dies als feste Gruppe von Wikingern zu tun. Wo auch immer unser Drachenschiff anlegt, schlagen wir unser Lager auf, welches aus originalgetreuen, aus Segelleinen hergestellten Wikinger Zelten, zwei Vorzelten und einem ständig wachsendem Fundus an Ausrüstungsgegenständen, Werkzeugen und Waffen besteht. Wir sind eine sehr gesellige Gruppe und schließen gerne Kontakt mit anderen Mittelalter Interessierten.

Burgum Ardacher www.burgum-ardacher.at 

Burgum Ardacher ist um das Jahr 1200 angesiedelt, als das Kreuzfahrer Heer bei uns Lager machte da unser Donauhafen sehr bedeutend war. Wir besaßen den einzigen Übergang über die Donau und es gab in Ardagger die Möglichkeit auf dem Landweg über Ybbs mit Handelskarren oder auf dem Wasserweg mithilfe spezieller Strudenfahrer den gefährlichen Wassern des Strudengaus auszuweichen. Mit diesem „Service“ finanzierte sich der Ort.

Civium Anasi www.civium-anasi.at 

„Civium Anasi“ wurde im Juli 2008 gegründet. Geschichtsinteressierte Ennserinnen und Ennser schlossen sich zusammen, um sich näher mit der facettenreichen und spannenden Geschichte der ältesten Stadt Österreich zu beschäftigen und vor allem diese erlebbar zu machen. Als Ausgang unserer ersten Arbeit nahmen wir die Jahre um die Stadterhebung 1212. Wir beschäftigen uns also mit der Übergangszeit vom 12. zum 13. Jahrhundert. Unser Hauptaugenmerk liegt beim Bürgertum. Wir wollen wissen, wie die Ennser Bevölkerung damals lebte, wie sie arbeitete – wie sie das Leben bewältigte in allen schönen und schlimmen Momenten. Wir bieten Interessierten die Möglichkeit, in das bürgerliche Leben der Stadt Enns um das Jahr der Stadterhebung 1212 einzutauchen. Dabei haben wir einen großen Schwerpunkt auf das gemeinsame Tun mit unseren Familien gelegt. Es ist uns wichtig, dass wir im Verein mit unseren Familien Unternehmungen machen und uns als Familie ins Vereinsleben einbringen.

  • Wir beschäftigen uns mit dem Alltagsleben der Bürger und setzen hier verschiedene Schwerpunkte nach den speziellen Interessen unserer Mitglieder. Im Vordergrund stehen gemeinsame Unternehmungen. 
  • Wir beschäftigen uns mit verschiedenen Themen zum Alltagsleben um 1212, nähen Kleider, probieren Kochrezepte, bauen Möbel und andere Alltagsgegenstände, singen und musizieren gemeinsam,… 
  • Wir nehmen aktiv an verschiedenen Mittelaltermärkten- und Festen teil und versuchen dort die Geschichte der Stadt Enns auf verschiedenste Art und Weise zu präsentieren.


Der Söldnertross
www.soeldnertross.at 

Wir sind ein Verein von mittelalterbegeisterten Personen die mit viel Engagement versuchen allen Interessierten mittelalterliche Kultur, Handwerk und Brauch näher zu bringen. Um dies zu bewerkstelligen benutzen wir unsere Darstellungen, sprich ein jedes unserer Mitglieder hat für sich einen Charakter gewählt, welchen es auf Festen und Veranstaltungen mit viel Herzblut verkörpert. Da wir unseren Verein zeitlich gesehen Ende des 13. Anfang des 14. Jahrhunderts angesiedelt haben sind wir bemüht sowohl unser Auftreten als auch unsere Gepflogenheiten dieser Zeit anzupassen. Dies ist nicht immer einfach, denn wie man sich bestimmt vorstellen kann ist es kein unerheblicher Aufwand Vergangenes und Vergessenes möglichst originalgetreu wieder aufleben zu lassen.

Kämpfern, welche, so wie es früher üblich war, von einem Ort zum nächsten zieht um für ihre Arbeit einen Lohn bzw. Sold zu erhalten. In etwa wie Tagelöhner. Unsere Darstellungsformen sind vielseitig und unter dem Punkt „DER SÖLDNERTROSS“ einzeln beschrieben.

In unserem Lager ist uns ein jeder Besucher herzlich willkommen, ganz gleich ob er nun lediglich einen kurzen Blick in eines unserer Schauzelte werfen oder uns mit Fragen löchern möchte. Wir sind stets bemüht den Wissensdurst nach bestem Wissen und Gewissen zu stillen und sollte man uns doch einmal erwischen, dass wir nicht sofort die richtige Antwort parat haben, so ruhen wir nicht eher bis wir sie gefunden haben. Da wir noch eine eher junge Truppe sind (vom Alter der Mitglieder mal abgesehen) haben wir natürlich auch selbst noch so manches zu lernen, jedoch scheuen wir uns nicht dieses Erlernte auch an andere Wissbegierige weiterzugeben. Ein überaus großer Teil unserer Darbietung umfasst den Schaukampf der uns allen wirklich Spaß macht und auch bei den Besuchern sehr gut ankommt. Auch Gerichtsbarkeiten gehören zu unserem Repertoire und ein paar solcher Fälle sind unter dem Punkt „MEDIEN“ zu finden. Da der Großteil unserer Mitglieder aus Bogenschützen besteht, bieten wir auch die Möglichkeit unseren Bogenstand zu buchen. Nicht zu vergessen ist natürlich das Lagerleben. Unter dem Begriff Lagerleben verstehen wir das Leben im Tross, also als reisendes Volk. Das heißt wir leben im Zuge einer mittelalterlichen Veranstaltung in unseren Zelten die wir zu einem kleinen Lager errichtet haben, kochen über offenem Feuer (und ja das Feuer ist tatsächlich echt) und verbringen gemütliche Abende bei Kerzenschein mit Gästen und Freunden.

1. Ritter zu Judenburg www.dieerstenritterzujudenburg.webnode.at 

Neben der Begeisterung für das Mittelalter hat es sich der Verein rund um Obmann Bernold Kumar zur Aufgabe gemacht, benachteiligten Menschen und Besuchern von Mittelalterfesten das Leben im Mittelalter in Gebärdensprache näherzubringen. Da einige Vereinsmitglieder gehörlos sind, wurde mit diesem Angebot eine Lücke entdeckt, die auf allen Festen sehr gut angenommen wird.

Weitere Darsteller & Künstler:

Jolandolo von Birkenschwamm www.tomtak.de
Narrengold, www.narrengold.at
Gallien, www.tanzebom.at

Hier finden Sie die teilnehmenden Gruppen und Künstler als Download!

Kontakt:

Museumverein Lauriacum: Laurin Holzleitner, 0664/429 70 76, laurin.holzleitner(at)liwest.at
Mittelalterverein Enns: Stefan Kaes, 0676/973 60 09, stefankaes(at)gmx.at